Montresor
über 100 Jahre Veroneser Winzertradition
Tauchen Sie ein in die vinophile Welt der Familie Montresor. Noch heute ist dieser erfolgreiche Winzerbetrieb familiengeführt und steht so für individuelle Weine mit eigenständigem Terroir.
Gerade bei den Valpolicella- und Amarone-Weinen hat sich die Familie Montresor mit der Linie Capitel della Crosaraeinen legendären Ruf erworben. Die Weine zeigen ein Höchstmaß an Terroir und Rebsortentreue und sind so völlig eigenständige Gewächse. Internationalität wurde aus den Weinkellern von Montresor verbannt. Selbst kritische Weintester zollen dem Amarone Capitel della Crosaraimmer wieder Respekt.
Wählen Sie Ihre Favoriten
frischer, spritziger Soave,
üppiger, frisch-fruchtiger Lugana,
würzig-fruchtiger Bardolino,
rundfruchtiger und blumiger Valpolicella
oder tiefgründiger Amarone mit einer schier endlos tiefen Frucht.
Im Glas zeigt der Lugana Gran Guardia von Montresor ein sattes Strohgelb mit goldenen Reflexen. Am Gaumen Feldblumen, sehr zart und elegant, jedoch eindeutig erkennbar. Die breiten Aromen der gelben Pfirsiche stützen sich zunächst auf die Feldblumennoten und die gereiften Äpfel. Danach folgen gelbe Pflaumen. Der Lugana Gran Guardia von Montresor vermittelt ein sehr rundes gelungenes Aromabild, welches nicht zuletzt von einem sehr gut eingewobenen mineralischen Gerüst und der gut dosierten Säure herrührt. Alkoholgehalt: 13,0 %, Gesamter Trockenextrakt: 24,95 gr/l., Säuregehalt: 5,55 gr/l., Restzucker: 3,9 gr/l., Cuvee: Trebbiano di Lugana 100%. Flaschengröße: 750 ml.
Der Monte Fiera kleidet sich ein sauberes und klares Strohgelb mit leichten lindgrünen Reflexen. Frische Wiesenblumen bilden den Einstieg in die Aromenwelt des Monte Fiera. Es folgen etwas intensiver die Salbeitöne, die in ihrer Würzigkeit von leichten Anklängen an Moos gestützt werden. Klar und sauber nun die fruchtige Komponente aus roten Äpfeln mit einer sehr angenehmen Säure. Gerade das mineralische Gerüst verleiht diesem Wein eine bemerkenswerte Süffigkeit. Cuvee: Garganega 40%, Cortese 20%, Trebbiano 20%, Tocai 10%, Riesling 5% Chardonnay 5%. Flaschengröße: 750 ml.
An der Nase begrüßt einen der Amarone von Montresor mit breiten, fetten, üppigen Duftnoten, die etwas buttriges an sich haben. Danach folgen sehr intensive, satte und dunkle Anklänge an vollreife Herzkirschen in Alkohol, die schon jetzt eine gewisse fruchtige Süße andeuten. Ergänzt wird das fruchtige Bouquet durch eine prallen Korb von Waldfrüchten, die recht frisch und saftig daherkommen. Dominant zeigen sich dabei vor allem Himbeeren. Als gelungene Abrundung folgen zum Schluß ein vegetabiles Potpourri aus Melisse, Rosmarin, grünen Walnüssen und zarten Veilchennoten. All dies etwas zurückhaltender als die fruchtigen Komponenten. Dunkle Herzkirschen in Alkohol bilden ein fulminantes Intro von sehr dichten und dunklen Aromen die sich satt und voluminös an den Gaumen schmiegen. Die Textur ist für einen Moment fast etwas sirupähnlich, wenn auch ohne jede Süße, doch von einer deutlichen Persistenz. Den Gegenpol bildet eine geschmackliche Komponente aus herben Waldfrüchten, wie etwa Preiselbeeren und Brombeeren, die sich als recht dominant erweisen. Der recht saftige und frisch-fruchtige Auftritt der Beerenfrüchte ist eine schöne Auflockerung des Kirschthemas. Den Abschluß bilden grün-würzige Aromen von Rosmarin, Melisse zart parfumierte Anklänge an Veilchen. Der Abgang wird vor allemn von den sehr dichten Kirscharomen dominiert, die lediglich durch etwas zurückhaltendere Kräuteraromen abgerundet werden. Ein sehr schöner Vertreter seiner Zunft, denn zu keinem Zeitpunkt macht der Amarone Il Fondatore auch nur ansatzweise einen marmeladigen Eindruck. Vielmehr ist sehr schön gelungen die Kirscharomen deutlich zu verdichten und dem Wein damit eine enorme fruchtige Tiefe mit zu geben. Flaschengröße: 750 ml
An der Nase eröffnet das Gewächs mit dezent-süßen, aber breiten und fetten Duftnoten von Buttercaramel. Danach folgen erheblich kräftiger Anklänge an dunkle, vollreife Herzkirschen in Alkohol zusammen mit einem recht üppigen und prallen Früchtekorb aus Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Preiselbeeren. Als Gegenspieler zu diesen sehr dichten und dunklen Fruchtaromen zeigen sich nun Noten von Zimt und Piment. Der Zimt vermittelt einen leicht pudrig-süßen Eindruck, während die Pimentnoten ihren herben Charakter ausspielen. Erst jetzt fällt einem auf, dass die leicht pudrigen Zimtnoten schon die ganze Zeit das Fruchtbouquet begleitet haben. Den Schlussakkord bilden etwas zurückhaltende Gerüche von Marzipan. Aber ohne jede Süße, vielmehr ein leicht cremiger Mandelduft. Am Gaumen schließlich zeigt der Amarone aus der Capitel della Crosara Familie sein hohes Maß an Korrespondenz. Wir treffen wieder auf die dunklen und vollreifen Herzkirschen, eingelegt in Alkohol, die einen sehr dichten und üppigen Eindruck am Gaumen hinterlassen. Danach folgen, wie auch an der Nase, Geschmacksnoten von Waldfrüchten, aus denen sich Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Preiselbeeren heraus erkennen lassen. Vor allem die Preisel- und Brombeeren erweisen sich als dominant. Beide fruchtigen Komponenten im Gesamtarrangement des Weines vermitteln immer den Eindruck frischer Früchte, zu keiner Zeit kippt der Aromenreichtum ins „marmeladige“. Die Wintergewürze bilden am Gaumen einen sehr schönen Gegenpol zu den intensivfruchtigen Aromen. Wieder ist es der Zimt mit einer leicht pudrigen Textur und der Piment mit seinen herb-parfumierten Anklängen, die diesen Wein gerade für die kalte Jahreszeit perfekt machen. Den Abschluß bildet ein sehr klar herausgearbeitetes Bittermandelaroma. Ein Typikum für die Weine aus dem Valpolicella. Der Abgang bewahrt noch sehr lange die Bittermandelaromen und die herben Attitüden der Waldfrüchte. Flaschengröße: 750 ml