An der Nase eröffnet der Wein sein Bouquet mit mit sauberen und klaren Duftnoten von Schattenmorellen, die sich recht frisch und fruchtig zeigen. Darauf folgen die intensiveren und dunklen Anklänge an Waldfrüchte bzw. eine bunten Korb von Waldbeeren (frutti di bosco). Die beiden fruchtigen Komponenten werden dann von zartherben Gewürznoten und sehr subtilen Andeutungen von Lorbeer sehr schön abgerundet. Den Schlussakkord bilden zarte Röstnoten mit einem Hauch von Vanille. Am Gaumen gibt sich der kleine Bruder des Valpolicella erheblich fruchtbetonter, wobei beide Komponenten, also die Kirschen einerseits und die dunklen Waldfrüchte andererseits auf Augenhöhe um die Gunst des Weintrinkers buhlen. Das Intro bilden wieder die Aromen saftiger frischer Schattenmorellen, im übrigen ein Typikum für die Weine aus den autochtonen Rebsorten des Valpolicella-Gebietes. Danach folgt mit gleicher Deutlichkeit der runde und dunkle Geschmack von Waldfrüchten bzw. Waldbeeren. Zart-herbe, grüne Andeutungen von frischem Lorbeer runden den recht fruchtbetonten Geschmack sehr schön ab und sorgen so für eine gewisse Lebendigkeit am Gaumen. Der Abgang hält vor allem die Kirscharomen, die Tannine deutlich, sauber und klar aber nicht aufdringlich. Klare, entschiedene und wohldosierte Säure. Ideal zu Kurzgebratenem, Thun- und Schwertfisch in pikanter Salsa, oder auch zu Wildbret. Ideale Trinktemperatur: 16 bis 18 Grad Celsius. Aus mittelgroßen Tulpen. Flaschengröße: 750 ml.
Im Glas gibt sich der Valpolicella Capitel della Crosara in einem kräftigen Rubinrot, mit brillanten, kirschroten Reflexen. Die Farbe ist dicht und von bemerkenswerter Klarheit. Sein Parfum an der Nase eröffnet der Valpolicella Capitel della Crosara zunächst mit blumigen Anklängen an Veilchen. Nach diesem frisch-blumigen Auftakt folgen nun die für die Corvina-Traube typischen fleischigen und satten Kirschnoten, die durch zarte Waldbeeraromen aufgelockert werden. Abgerundet wird dieser frisch-fruchtige Einstieg durch Aromen von Mandeln, Zimt und herben Gewürzen (Piment und Koriander). Schon an der Nase verrät dieser Ripasso sehr viel über seine Kraft und seinen stoffigen Charakter. Am Gaumen erleben wir schließlich ein ähnliches Schauspiel der Aromen wie schon an der Nase. Das Intro bilden wieder leichtfüßige Veilchennoten, gefolgt von klaren sauberen Kirschnoten, die einen fleischigen und üppigen Charakter aufweisen. Dieser Geschmack erweist sich jetzt auch als die tragende Kraft in diesem Wein. Gelungen nun die Vervollständigung dieses Aromenreigens durch Waldbeeren, Mandeln, Zimt und einem Hauch von Piment. Zum Finale hin zeigen sich noch delikate Bittermandelnoten. Der Abgang wird vor allem durch die Kirschnoten getragen. Der Valpolicella Capitel della Crosara ist ein klassischer Vertreter der Ripasso-Fraktion. Ideal zu Schmorgerichten, kräftiger Pasta. Optimale Trinktemperatur ca. 18 Grad C., aus mittelgroßen Tulpen. Alkoholgehalt: 13,5 %, Gesamter Trockenextrakt: 39,7 gr/l., Säuregehalt: 6,16 gr/l., Restzucker: 5 gr/l., Cuvee: Corvina Veronese, Rondinella und Molinara. Flaschengröße: 750 ml.
An der Nase eröffnet der Weise aus Südtirol sein fulminantes Bouquet mit recht deutlichen Duftnoten von frisch gemähtem Heu und den sehr akzentuierten und parfumierten Anklängen von Heublumen. Danach folgt eine saubere fruchtige Komponente die an ein Kompott aus Boskopp-Äpfeln erinnert. Dann wird´s exotisch: Duftnoten von frisch geriebenem Ingwer und danach ein sattes Potpourri aus kandierten Citrusfrüchten, vor allem Orangen und Zitronenschalen. Auch am Gaumen hält der Traminer Aromatico von der Ersten & Neuen was er an der Nase verspricht: Anfangs grüne, vegetabile und leicht parfumierte Aromen, sauber und eindeutig, aber nicht übertrieben. Danach der satte Geschmack von ungesüßtem Apfel-Kompott aus Boskopp-Äpfeln mit einer leichten fruchtigen Würze. Exotisch parfumierte Aromen von frisch geriebenen Ingwer leiten über zu den Eindrücken kandierter Zitrusfrüchte, natürlich ohne jede Süße. Hier zeigen sich vor allem Aromen von roten Pampelmusen und Cedro-Früchten (eine citrusähnliche Frucht aus Süditalien). Der Gewürztraminer aus der Klassik-Linie erweist sich als recht komplexer und anspruchsvoller Zeitgenosse, der bei aller Kraft immer sehr ausgewogen bleibt und dem interessierten Weinkenner sehr viel bieten kann. Ideal zu würzigen Gerichten, gebratenen Fisch, Krustentieren und als Aperitif. Ideale Trinktemeperatur: 7 – 9 Grad Celsius. Alkohol: 13,5 % vol., Gesamtsäure: 5,2 g/l, Restzucker: 6,0 g/l Flascheninhalt: 750 ml..
Im Glas zeigt sich uns der Soave Capitel Alto in einem sommerfrischen strohgelben Gewand mit Lichtreflexen in einem gold-bis leicht oliv-farbenen Ton. Sehr zarte und elegante Citrusaromen, als wollte dieser Wein uns für das nun folgende Geschmackerlebnis wachrütteln. Wie schon an der Nase bilden auch jetzt die Akazienblüten einen nicht zu süßen und dennoch üppigen Schwingboden für die darauf tanzenden Apfelaromen. Zum Finale hin zeigen sich die für die Garganega-Traube typischen Mandelnoten. Alkoholgehalt: 13,0 %, Gesamter Trockenextrakt: 25,6 gr/l., Säuregehalt: 5,79 gr/l., Restzucker: 3,9 gr/l., Cuvee: Garganega 70%, Trebbiano di Soave 20%, Chardonnay 10%. Flaschengröße: 750 ml.
Der Monte Fiera kleidet sich ein sauberes und klares Strohgelb mit leichten lindgrünen Reflexen. Frische Wiesenblumen bilden den Einstieg in die Aromenwelt des Monte Fiera. Es folgen etwas intensiver die Salbeitöne, die in ihrer Würzigkeit von leichten Anklängen an Moos gestützt werden. Klar und sauber nun die fruchtige Komponente aus roten Äpfeln mit einer sehr angenehmen Säure. Gerade das mineralische Gerüst verleiht diesem Wein eine bemerkenswerte Süffigkeit. Cuvee: Garganega 40%, Cortese 20%, Trebbiano 20%, Tocai 10%, Riesling 5% Chardonnay 5%. Flaschengröße: 750 ml.