An der Nase eröffnet der Wein sein Bouquet mit recht deutlichen Veilchennoten, die dennoch immer wohl dosiert daherkommen und bei aller Intensität nie überzogen wirken. Danach folgen die für einen Veroneser Gesellen typischen kräftigen Duftnoten nach Schattenmorellen, die einen sehr frischen und saftigen Eindruck hinterlassen. Abgerundet wird dieses Bild durch etwas zurückhaltendere Anklänge an frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Auch am Gaumen spielt der Wein sein Potential sehr schön aus und stellt so seine Korrespondenz zwischen Bouquet und Aromen unter Beweis. Am Gaumen eröffnet der Wein seinen Aromenreigen mit recht kräftigen frischen Kirschnoten, die schon fast an dunkle Herzkirschen denken lassen. Als würziger Gegenpol folgen etwas zartere Aromen von frisch gemahlenem Pfeffer und als Abschluß sehr feine, fast zurückhaltende Bittermandelaromen. Ideal zu kräftigem Antipasti, kräftiger Pasta und leichten Fleischgerichten. Ideale Trinktemperatur: 18 Grad Celsius. Flaschengröße: 750 ml.
Der Bardolino Classico von Valetti ist ein etwas feinsinnigeres Geschöpf unter den Bardolino-Weinen. Am Gaumen erweisen sich die Sauerkirschen als dominante Kraft. Liefern sie nicht nur die wohldosierte Säure sondern auch recht sortentypische Kirscharomen, die schon fast etwas an Weichseln erinnern. Zart-parfumierte Eindrücke von roten Rosen erinnern an Rosenwasser und werden von wieder recht zurückhaltenden herb-würzigen Aromen (Unterholz) und einem Hauch Bittermandel abgerundet. Insgesamt betrachtet hat die Azienda Agricola Valetti das Bardolino-Thema hier sehr schön an die Zügel genommen, und dennoch die für den Bardolino typischen Merkmale beibehalten. Sehr schöner Begleiter zu leichter Pasta, Risotto con Radicchio, Antipasti und hellem Fleisch. Ideale Trinktemperatur: 16 - 18 Grad Celsius. Flaschengröße: 750 ml. 9,05 EUR pro Liter incl. 19 % UST, exkl. Versandkosten
Sein Bouquet an der Nase eröffnet der solide Valpolicella mit klaren und deutlichen Duftnoten von frischen Veilchen, leicht parfumiert, aber gut eingebaut. Danach, etwas intensiver, frisch fruchtige Anklänge an Schattenmorellen. Auch am Gaumen zeigen sich zuerst leicht parfumierte Aromen von Veilchen, fast etwas frisch-grün in ihrem Auftritt. Danach, bemerkenswert saftig und frisch, der Geschmack von frischen Schattenmorellen, der typischen Aromakomponente der Valpolicella-Weine. Gegen Ende runden noch zarte Bittermandelnoten den Geschmack des Valpolicella Castel San Pietro sortentypisch ab. Insgesamt macht der Wein aus dem Hause Montresor einen recht gefälligen, man könnte auch sagen süffigen, Eindruck und gibt sich betont fruchtig. Ideal zu hellen Fleischgerichten (Kalb, Schwein, Kurzgebratenes vom Rind) zu Pasta aber auch zu kräftigen Fischgerichten. Ideale Trinktemperatur: 18 Grad Celsius. Aus mittelgroßen Tulpen. Flaschengröße: 750 ml.
An der Nase beginnt der Wein aus dem sudlichen Bardolino-Gebiet mit recht sortentypischen Noten von Kiefernharz und Veilchenblüten. Beides sehr fein und zurückhaltend, ohne aufdringlich zu werden. Danach folgen deutlich dichtere und kräftige Anklänge von Schattenmorellen die sich als sehr weich herausstellen. Zum Abschluß noch eine leichter Hauch von Vanille. Auch am Gaumen eröffnet der Gardasee-Klassiker mit leicht herb-würzigen Aromen die in erster Linie an Unterholz in einem Kiefernwald denken lassen und durch leicht parfumierte Anklänge an frische Veilchenblüten aufgelockert werden. Danach des eigentliche Kernthema eines jeden sortetypischen Bardolino: Satte und saftige Kirscharomen von frischen Schattenmorellen. Sehr schön die dichte und volle Frucht mit einer begeisternden Saftigkeit. Die Tannine überraschend zart und zurückhaltend, der Abgang hält noch die Kirschfrucht und die sehr feinen Tannine. Ideal zu leichten Grillgerichten, Pasta, Thunfisch und Schwertfisch. Ideale Trinktemperatur: 16 bis 18 Grad Celsius. Aus mittelgroße, nicht zu große Tulpen. Flaschengröße: 750 ml.
An der Nase eröffnet der Wein sein Bouquet mit mit sauberen und klaren Duftnoten von Schattenmorellen, die sich recht nfrisch und fruchtig zeigen. Darauf folgen die intensiveren und dunklen Anklänge an Waldfrüchte bzw. eine bunten Korb von Waldbeeren (frutti di bosco). Die beiden fruchtigen Komponenten werden dann von zartherben Gewürznoten und sehr subtilen Andeutungen von Lorbeer sehr schön abgerundet. Den Schlussakkord bilden zarte Röstnoten mit einem Hauch von Vanille. Am Gaumen gibt sich der kleine Bruder des Valpolicella erheblich fruchtbetonter, wobei beide Komponenten, also die Kirschen einerseits und die dunklen Waldfrüchte andererseits auf Augenhöhe um die Gunst des Weintrinkers buhlen. Das Intro bilden wieder die Aromen saftiger frischer Schattenmorellen, im übrigen ein Typikum für die Weine aus den autochtonen Rebsorten des Valpolicella-Gebietes. Danach folgt mit gleicher Deutlichkeit der runde und dunkle Geschmack von Waldfrüchten bzw. Waldbeeren. Zart-herbe, grüne Andeutungen von frischem Lorbeer runden den recht fruchtbetonten Geschmack sehr schön ab und sorgen so für eine gewisse Lebendigkeit am Gaumen. Der Abgang hält vor allem die Kirscharomen, die Tannine deutlich, sauber und klar aber nicht aufdringlich. Klare, entschiedene und wohldosierte Säure. Ideal zu Kurzgebratenem, Thun- und Schwertfisch in pikanter Salsa, oder auch zu Wildbret. Ideale Trinktemperatur: 16 bis 18 Grad Celsius. Aus mittelgroßen Tulpen. Flaschengröße: 750 ml.