Der Chardonnay aus der Klassik-Linie der Ersten & Neuen zeigt sich in einem hellen, zarten Strohgelb mit durchgefärbten Rändern. Die Farbe ist klar und von sehr schöner Brillanz. An der Nase eröffnet der Wein sein duftiges Bouquet mit zart-würzigen Noten südtiroler Bergäpfel die von den dann folgenden und etwas zurückhaltenderen Ananasanklängen sehr schön gekontert werden. Schon an der Nase zeigt der Weisse vom Kalterer See sehr viel Frucht, was er dann auch am Gaumen unter Beweis stellt. Das Intro auch hier die leicht würzigen Aromen südtiroler Bergäpfel die dem Chardonnay eine frische und eine feine Säure angedeihen lassen. Danach wiederum die Ananasaromen, die mit einer sehr schönen Fülle und einer leichten fruchtigen Süße einen wunderbaren Gegenpol zu den leicht säuerlichen Apfelaromen schaffen. Sehr schön ausgeprägtes mineralisches Gerüst, typisch für einen südtiroler Weissen. Dabei recht feingliedrig aber stets präsent als Basis für die fruchtigen Attitüden im Gesamtkomposé. Ideal zu Fischgerichten, Pasta mit mit Meeresfrüchten, Antipasti und als Aperitif. Ideale Trinktemperatur: ca. 8 – 9 Grad Celsius. Alkohol: 13,0 % vol., Gesamtsäure: 6,0 g/l, Restzucker: 3,0 g/l, Flascheninhalt: 750 ml.
Sein Bouquet eröffnet der südtiroler Weisse an der Nase mit recht deutlichen und intensiven Duftnoten von Bergäpfeln die sehr frisch und spritzig wirken. Danach folgen etwas zartere Anklänge an Rhabarber und Stachelbeeren, letztere etwas grün und vegetabil. Danach ein blumig-parfumierter, etwas lieblicher Akkord aus Glyzinien und herb-kräutrigen Melisse-Noten. Diese komplexe Bild vermittelt der Müller-Thurgau auch am Gaumen. Zuerst wieder die sehr kräftigen Aromen von Bergäpfeln – würzig, saftig und mit einer feinen Säure verleihen sie dem Wein eine ungemeine Frische und Lebendigkeit. Danach ein zart-säuerlicher Geschmack von Rhabarber und gut gereiften Stachelbeeren mit ihrer fruchtigen Süße. Zum Schluß wird dieses fruchtige Aromenspiel von leicht herben Anklängen an frische Melisse abgerundet. Insgesamt kommt der Müller-Thurgau recht komplex, aber dennoch schlank und elegant daher. Ein recht feinsinniger Begleiter zu Fisch und Krustentieren. Ideale Trinktemperatur: 7 – 9 Grad Celsius, Alkohol: 12,5 % vol., Gesamtsäure: 5,8 g/l, Restzucker: 3,5 g/l, Flascheninhalt: 750 ml..
An der Nase eröffnet der Weise aus Südtirol sein fulminantes Bouquet mit recht deutlichen Duftnoten von frisch gemähtem Heu und den sehr akzentuierten und parfumierten Anklängen von Heublumen. Danach folgt eine saubere fruchtige Komponente die an ein Kompott aus Boskopp-Äpfeln erinnert. Dann wird´s exotisch: Duftnoten von frisch geriebenem Ingwer und danach ein sattes Potpourri aus kandierten Citrusfrüchten, vor allem Orangen und Zitronenschalen. Auch am Gaumen hält der Traminer Aromatico von der Ersten & Neuen was er an der Nase verspricht: Anfangs grüne, vegetabile und leicht parfumierte Aromen, sauber und eindeutig, aber nicht übertrieben. Danach der satte Geschmack von ungesüßtem Apfel-Kompott aus Boskopp-Äpfeln mit einer leichten fruchtigen Würze. Exotisch parfumierte Aromen von frisch geriebenen Ingwer leiten über zu den Eindrücken kandierter Zitrusfrüchte, natürlich ohne jede Süße. Hier zeigen sich vor allem Aromen von roten Pampelmusen und Cedro-Früchten (eine citrusähnliche Frucht aus Süditalien). Der Gewürztraminer aus der Klassik-Linie erweist sich als recht komplexer und anspruchsvoller Zeitgenosse, der bei aller Kraft immer sehr ausgewogen bleibt und dem interessierten Weinkenner sehr viel bieten kann. Ideal zu würzigen Gerichten, gebratenen Fisch, Krustentieren und als Aperitif. Ideale Trinktemeperatur: 7 – 9 Grad Celsius. Alkohol: 13,5 % vol., Gesamtsäure: 5,2 g/l, Restzucker: 6,0 g/l Flascheninhalt: 750 ml..
Sein duftiges Bouquet an der Nase eröffnet der Wein mit kräutrigen, fast schon ätherischen, Duftnoten von frischem Salbei – ohne dabei zu grün zu erscheinen. Die dann folgenden und etwas zurückhaltenderen Stachelbeernotengeben setzen fruchtige Akzente und werden von den Anklängen an frische, weisse Sommerfrüchte sehr schön ergänzt. Schon an der Nase zeigt der Weisse vom Kalterer See sehr viel Frucht, was er dann auch am Gaumen unter Beweis stellt. Das Intro auch hier die kräuterigen Aromen von frischen Salbei, fast leicht ätherisch aber nie grün. Danach deutliche Aromen frischer Stachelbeeren die dem Sauvignon Blanc eine schöne Fülle geben, aber ohne die derben Beinoten, die für diese Früchte kennzeichnend sind. Auch am Gaumen die Aromen frischer weisser Sommerfrüchte, mit ihrer frischen spritzigen Art. Sehr schön ausgeprägtes mineralisches Gerüst, typisch für einen südtiroler Weissen. Dabei recht feingliedrig aber stets präsent als Basis für die fruchtigen Attitüden im Gesamtkomposé. Ideal zu Fischgerichten, Spargel, Pasta mit mit Meeresfrüchten, Antipasti und als Aperitif. Ideale Trinktemperatur: ca. 8 – 9 Grad Celsius. Alkohol: 13,5 % vol., Gesamtsäure: 6,6 g/l, Restzucker: 2,5 g/l, Flascheninhalt: 750 ml.
Die Degustation des Lagrein Rosé von der Ersten & Neuen war wieder einmal eines jener denkwürdigen vinophilen Ereignisse, die sich einem einprägen. Noch nie hatten wir bislang einen solch gelungenen Rosé-Wein verkosten dürfen.
Doch lesen Sie selbst… .oder besser Sie probieren diesen begeisternden Wein!
An Nase packt einen eine aromatische Welle von intensiven Duftnoten nach eingekochten Himbeeren (Himbeergrütze). Rund, satt, saftig und unglaublich dicht waren unsere ersten Eindrücke. Danach folgen etwas zurückhaltende Noten von Wassermelonen, die eine feine luftige Frische mitbringen. Am Gaumen beweist der kräftige Rosé aus Südtirol seine Korrespondenz zur Nase. Fruchtig, sattes, saftiges Himbeeraroma. Wieder der aromatische Eindruck von Himbeergrütze bzw. eingekochten Himbeeren. So intensiv, dass man sich am liebsten den ganzen Gaumen mit diesem Aroma fluten möchte. Darauf folgend, erheblich zarter und zurückhaltender, wieder Aromen von Wassermelonen. Als Aperitif viel zu schade. Ideal zu kräftigen Vorspeisen und Gegrilltem (Fisch, Huhn oder Kalb). Ideale Trinktemperatur: 9 - 10 Grad Celsius,