Im Glas zeigt sich uns der Soave Capitel Alto in einem sommerfrischen strohgelben Gewand mit Lichtreflexen in einem gold-bis leicht oliv-farbenen Ton. Sehr zarte und elegante Citrusaromen, als wollte dieser Wein uns für das nun folgende Geschmackerlebnis wachrütteln. Wie schon an der Nase bilden auch jetzt die Akazienblüten einen nicht zu süßen und dennoch üppigen Schwingboden für die darauf tanzenden Apfelaromen. Zum Finale hin zeigen sich die für die Garganega-Traube typischen Mandelnoten. Alkoholgehalt: 13,0 %, Gesamter Trockenextrakt: 25,6 gr/l., Säuregehalt: 5,79 gr/l., Restzucker: 3,9 gr/l., Cuvee: Garganega 70%, Trebbiano di Soave 20%, Chardonnay 10%. Flaschengröße: 750 ml.
Der Castello di Soave zeigt sich uns in einem sehr zarten, glanzhellem Gelb mit leichten gold-grünen Reflexen. Am Gaumen bilden die zarten Feldblumennoten des Soave Castello di Soave von Montresor die Eröffnung. Darauf bauen sich die leichten Aromen von Citrusfrüchten auf. Im Abgang deutliche Mandelnoten. Die gut dosierte Säure und die zarte Mineralität verleihen diesem Wein eine schöne Ausgewogenheit die den Weinkenner immer wieder zum Glas greifen lässt. Alkoholgehalt: 12,5 %, Gesamter Trockenextrakt: 22,40 gr/l., Säuregehalt: 5,88 gr/l., Restzucker: 3,7 gr/l., Cuvee: Garganega und Trebbiano di Soave. Flaschengröße: 750 ml.
An der Nase eröffnet das Gewächs mit dezent-süßen, aber breiten und fetten Duftnoten von Buttercaramel. Danach folgen erheblich kräftiger Anklänge an dunkle, vollreife Herzkirschen in Alkohol zusammen mit einem recht üppigen und prallen Früchtekorb aus Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Preiselbeeren. Als Gegenspieler zu diesen sehr dichten und dunklen Fruchtaromen zeigen sich nun Noten von Zimt und Piment. Der Zimt vermittelt einen leicht pudrig-süßen Eindruck, während die Pimentnoten ihren herben Charakter ausspielen. Erst jetzt fällt einem auf, dass die leicht pudrigen Zimtnoten schon die ganze Zeit das Fruchtbouquet begleitet haben. Den Schlussakkord bilden etwas zurückhaltende Gerüche von Marzipan. Aber ohne jede Süße, vielmehr ein leicht cremiger Mandelduft. Am Gaumen schließlich zeigt der Amarone aus der Capitel della Crosara Familie sein hohes Maß an Korrespondenz. Wir treffen wieder auf die dunklen und vollreifen Herzkirschen, eingelegt in Alkohol, die einen sehr dichten, schweren und üppigen Eindruck am Gaumen hinterlassen. Danach folgen, wie auch an der Nase, Geschmacksnoten von Waldfrüchten, aus dennen sich Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Preiselbeeren heraus erkennen lassen. Vor allem die Preisel- und Brombeeren erweisen sich als dominant. Beide fruchtigen Komponenten im Gesamtarrangement des Weines vermitteln immer den Eindruck frischer Früchte, zu keiner Zeit kippt der Aromenreichtum ins „marmeladige“. Die Wintergewürze bilden am Gaumen einen sehr schönen Gegenpol zu den intensivfruchtigen Aromen. Wieder ist es der Zimt mit einer leicht pudrigen Textur und der Piment mit seinen herb-parfumierten Anklängen, die diesen Wein gerade für die kalte Jahreszeit perfekt machen. Den Abschluß bildet ein sehr klar herausgearbeitetes Bittermandelaroma. Ein Typikum für die Weine aus dem Valpolicella. Der Abgang bewahrt noch sehr lange die Bittermandelaromen und die herben Attitüden der Waldfrüchte. Flaschengröße: 750 ml
Im Glas zeigt sich der Weisse aus dem Veneto in einem sehr deutlichen und entschiedenen Strohgelb, die Farbe dabei ist klar und von sehr schöner Brillanz. Bereits an der Nase zeigt der Bianco del Nago seiner überaus üppige Ausstattung in seiner Preisklasse: Den Auftakt bilden frisch-fruchtige Mirabellennoten mit sehr viel Dichte. Danach folgen zur Auffrischung ebenso intensive Duftnoten von Zitrusfrüchten (süditalienische Agrumi) und als Abschluß etwas zartere Anklänge an helle Wiesenkräuter, vor allem Zitronenmelisse. Am Gaumen beweist das Gewächs ein recht hohes Maß an Korrespondenz. Auch hier bilden satte, fruchtige Mirabellenaromen den Einstieg und zeigen sich auch am Gaumen recht dicht. Deutliche Zitrusnoten mit gekonnt gezügelter Säure bilden einen schönen Gegenpol zu den Mirabellen. Ideal zu Antipasti, leichten Pastagerichten oder auch als Aperitif. Ideale Trinktemperatur: 8 Grad Celsius. Flaschengröße: 750 ml.
An der Nase eröffnet der Wein sein Bouquet mit recht deutlichen Veilchennoten, die dennoch immer wohl dosiert daherkommen und bei aller Intensität nie überzogen wirken. Danach folgen die für einen Veroneser Gesellen typischen kräftigen Duftnoten nach Schattenmorellen, die einen sehr frischen und saftigen Eindruck hinterlassen. Abgerundet wird dieses Bild durch etwas zurückhaltendere Anklänge an frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Auch am Gaumen spielt der Wein sein Potential sehr schön aus und stellt so seine Korrespondenz zwischen Bouquet und Aromen unter Beweis. Am Gaumen eröffnet der Wein seinen Aromenreigen mit recht kräftigen frischen Kirschnoten, die schon fast an dunkle Herzkirschen denken lassen. Als würziger Gegenpol folgen etwas zartere Aromen von frisch gemahlenem Pfeffer und als Abschluß sehr feine, fast zurückhaltende Bittermandelaromen. Ideal zu kräftigem Antipasti, kräftiger Pasta und leichten Fleischgerichten. Ideale Trinktemperatur: 18 Grad Celsius. Flaschengröße: 750 ml.