Le Ragose Amarone della Valpolicella Classico Marta Galli 2003 DOC
Organoleptische Eigenschaften Im Glas kleidet sich der Amarone Marta Galli in kräftiges und dunkles Rubinrot von fast undurchdringlicher Dichte. Die Farbe ist klar und von sehr schöner Brillanz. Seidenmatte Reflexe. Sein Bouquet an der Nase beginnt der Amarone Marta Galli mit Kirschen (Schattenmorellen) in Alkohol, die wie bei seinem Bruder, dem Amarone Le Ragose, das ganze folgende Szenario dominieren. Es folgen etwas zurückhaltend Rosinen in Alkohol, danach hintergründige grüne Noten nach Wiesenkräutern und Moos, die die Fruchtaromen auffrischen. Abgerundet wird dies durch süße Wintergewürze (Zimt), Schokolade und Bittermandel bzw. Marzipan. Am Gaumen zeigt der Amarone Marta Galli von Le Ragose seine wunderschöne Korrespondenz zur Nase. Wieder beginnt der Aromenreigen mit saftigen, fleischigen Schattenmorellen, die durch frische grüne Wiesenkräuter (Estragon) aufgefrischt werden. Danach folgen dunkler Kakao und Bitterschokolade, die der Gesamtkomposition noch mehr Fülle verleihen. Insgesamt zeigt dieser Wein eine unglaubliche Tiefe an Fruchtnoten, behält dabei für einen Amarone eine interessante Leichtigkeit durch die elegant eingebetteten würzigen Aromen. Paolo und Marco Galli ist auch hier wieder ein exzellent ausbalanciertes Gewächs gelungen, welches sich hervorragend in die traditionelle Reihe der Le Ragose-Weine eingliedert. Ein idealer Begleiter zu allen Wildgerichten, Schmorbraten, insbesondere Rinderschmorbraten und gereiftem Hartkäse, auch als Meditationswein hervorragend geeignet. Optimale Trinktemperatur: 19 Grad Celsius aus sehr großen Tulpen, unbedingt 2 Stunden vor Genuß in einen Dekanter umfüllen.
Vinifikation und Terroir Im Hügelgebiet des Valpolicella Classico, im Landkreis Arbizzano di Negrar, in der Kommune Le Ragose, 250 - 400 m über dem Meeresspiegel, Ost-Süd-Ost-Lage. Der Boden wird von verschiedenen Geröllarten bestimmt: Roter Ton, brauner Mergel, weiser Schotterkalk (Eozän). Anbausystem: Einfache trentiner Pergolen. Alter der Rebstöcke: 36 Jahre. Anbaudichte: 4166 Rebstöcke pro Hektar. Weinernte: Die Reben werden in der zweiten Septemberhälfte per Handlese geerntet und schon während der Ernte ausgelesen und per Hand in Holzplateaus gelegt. In diesen werden sie bis Ende Januar unter kontrollierten Bedingungen belassen, verlieren dabei ca. 40 % des fruchteigenen Wassergehalts. Weinherstellung: Die Trauben werden vor dem Verkeltern entrappt. Die Fermentation findet bei niedrigen Temperaturen (teilweise nur 11 Grad Celsius) über 20 Tage statt. Umwälzung des Tresterhuts: Mehrmals täglich. Dann wird vom Trester abgestochen und der Amarone Marta Galli wird zum einen Teil in neue und zum anderen Teil in ein- bis zweimal verwendete Barriques abgefüllt. Dort verbleibt der Wein weitere 2 Jahre. Hier vollständige malolaktische Fermentation. Flaschenausbau für ca 12 Monate. Stabilisierung: Auf natürliche Weise durch Umfüllen, ohne zu filtern. Sämtliches Traubenmaterial stammt aus einer Cru-Lage.
Analytische Eigenschaften Alkoholgehalt: 16,0 %; Säuregehalt: 6,5 gr/l; Gesamter Trockenextrakt: 35 gr/l; Cuvee: Corvina 60 %, Rondinella 30 %, andere Sorten 10 %. Flaschengröße: 750 ml
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